Wie merkt man sich die 11 88 0?

11 Millionen Griechen bekommen
88 Milliarden € und zahlen
0 zurück.

 Zugegeben, der Witz ist geklaut und die Zahlen stimmen nicht ganz. Was ich damit sagen will sollte dennoch klar sein: Die Griechenlandhilfe ist verlorenes Geld. Obendrein wird dieser Versuch Ordnung in die Finanzen des Landes zu bringen, in Form der Bedingungen die an die Hilfe geknüpft sind, von der Bevölkerung nicht angenommen. Trotzdem soll alles im Eilverfahren beschlossen werden.

Was mich noch mehr stört: Als Reaktion dafür, dass andere EU Länder nun doch für ein finanzschwaches Mitglied hinhalten soll die EU mehr Zugriff auf die Haushalte der einzelnen Mitglieder bekommen. Wieder geht ein Stück Souveränität verloren. Die Politik scheint es gerne abzugeben. Es erinnert an die Erfüllungspolitik, mit der die Regierungen des Zweiten Deutschen Reiches in seiner zweiten Phase, der Weimarer Republik, die Unsinnigkeiten der Reparationen verdeutlichen wollten, denn auch hier zahlen wir uns Dumm und Dämlich während die Grenzen der Bundesrepublik Deutschland zusätzlich immer mehr verschwimmen.

Ich finde es ehrlich gesagt eine Unverschämtheit wie Steuergeld mit aller Kraft VERPULVERT wird. Kommunen haben Schulden in unvorstellbarer Höhe bei jeder Gelegenheit werden wir an die 13 roten Haushaltszahlen (1,600 000 000 000 € ) erinnert aber wir haben Geld für Länder, die sich durch Misswirtschaft in schwierige Lagen gebracht haben bzw. seit Jahrzehnten trotz Entwicklungshilfe nicht vom Fleck kommen (Ich persönlich tippe mal darauf das unsere Entwicklungshilfe auf irgendeinem Schweizer Bankkonto landet und sich irgendwer damit ein schönes Leben macht. Und für so was haben wir ein Ministerium, dessen Minister es abschaffen wollte.).

Drei Dinge noch:

  1. Zum Glück sind die Gedanken frei!
  2. Kommentare als Meinung oder zur Diskussion sind ausdrücklich erwünscht!
  3. Danke für 1600 Besuche!

11 Kommentare 19.5.10 22:29, kommentieren

Nr. 53

1 Kommentar 10.5.10 06:39, kommentieren

Nr. 52

1 Kommentar 17.4.10 10:18, kommentieren

Nr. 51

1 Kommentar 15.4.10 17:08, kommentieren

Nr. 50

Ist jetzt schon der 50., kaum zu glauben...

 

Gratulation natürlich an den 1. FSV Mainz 05 zum Klassenerhalt!

1 Kommentar 13.4.10 15:58, kommentieren

Amok und Emanzipation...

Mit Scheiße geschriebene Amokdrohungen, Emanzipationsaufrufe und, und, und. Irgendwie ist die Menschheit ja schon ein Stückweit bekloppt, soweit nichts Neues. Was jetzt durch die Zeitungen geht ist zum Großteil das Normale, Opposition kritisiert Regierung, Regierung weißt Kritik zurück, der Verein hat das und das gewonnen… Jetzt schreiben die Zeitungen über Amokdrohungen, die unter anderem mit Exkrementen geschrieben wurden.

Schon allein an einen Amoklauf zu denken heißt nicht ganz klar im Kopf zu sein. Meist sind die an den Rand gedrängten auch am Rand stehende, Menschen die nicht im Strom schwimmen und dafür die Missachtung durch ihre Mitmenschen ernten. Ich sehe Amokläufe als gesellschaftliches Problem und nicht als Argument zum Verbot des Privatwaffenbesitzes. Damit jemand soweit kommt muss ihm ein Grund geschaffen werden, ein Hassobjekt, der mit dem Täter leiden soll. Das Schüler sich gegenseitig Ärgern ist nichts neues, die Formen die das angenommen hat, werden seit einiger Zeit unter der Anglizisme „Mobbing“ (vom Englischen „to mob“ anpöbeln oder bedrängen) zusammengefasst, dieser Psychoterror kann unbegreifliche Gestalt annehmen, in der das Opfer innerlich gebrochen wird und einen Ausweg sucht. Doch warum machen Menschen so etwas? Vielleicht um von sich abzulenken, vielleicht um in der Mitte zu stehen oder etwas zu verbergen? Um ihren Hass an jemanden der in ihr Feindbild passt auszuleben - oder gar einfach nur so? Tatsache ist, dass den „Pöbelnden“ nicht oder nur sehr schwer Einhalt geboten werden kann. Die Erziehung von Haus aus fällt heutzutage eher dürftig aus, meist durch den Erzieher Fernseher verwirklicht. Der Erziehungsauftrag wird von den Eltern dann an die Schule abgeschoben, welche diese Aufgabe nicht bewältigen kann, da viele Lehrer heute nicht mehr in der Lage sind Respekt auszustrahlen oder sich durchzusetzen. Eigentlich steht Lehrern ein, mehr oder weniger, dicker Strafmaßnahmen Katalog zur Verfügung, doch er findet keine Anwendung, zum Teil, da der Anschlag auf die Seele eines Menschen schnell bagatellisiert ist und sich nur schwer nachweißen lässt. Das wahllose Töten ist damit zwar zu erklärbar, es zu rechtfertigen ist dagegen unmöglich. Die Schuld auf „Killerspiele“ oder den Privatbesitz von Schusswaffen ist eine Symptombekämpfung.

Das manche auch einfach nur eine Drohung abgeben um eine Tag frei zu bekommen zeigt, wie wenig von der Ernsthaftigkeit des Themas in den Köpfen mancher ankommt.

Was war noch?
Ach ja, Welttag der Frau. Super, das gleiche wie die letzten Jahre auch: Frauen verdienen weniger als Männer, Werbung ist sexistisch, Frauen in die wichtigen Berufe. Das wichtigste Stichwort dabei: Emanzipation. Der Grundgedanke daran ist sicherlich nicht falsch, Emanzipation wird aber meist als nehme Vorteile, verschmähe Nachteile interpretiert. Das Frauen weniger Verdienen ist nicht richtig, nur warum nehmen Frauen den Posten dann an, wenn sie zuwenig dafür bekommen? Auch werden gerne Frauenquoten gefordert, eine Forderung mit dem Unangenehmen Beigeschmack, dass zugunsten der Quote ein Mann mit besserer Qualifikation abgelehnt werden könnte, was dann als Gerecht bezeichnet werden würde. Der in manchen Firmen und Ämtern entstandene Posten des „Beauftragten für Gleichstellung“ hat eigentlich nichts mit Gleichstellung zu tun, es handelt sich um ein Unterdrückungsorgan gegen Männer, dass richterweise „Frauenbeauftragter“ heißen müsste.

Wir Männer sollten uns währen, Achtung jetzt wird es ironisch, wir sollten Efrauzipation fordern! Es kann nicht sein, dass etliche Gewerbe, wie zum Beispiel, das Bodenreinigungsgewerbe seit Jahrhunderten in Frauenhand ist! Wir müssen uns gegen die Unterbutterung durch den „Gleichstellungswahn“ zu wehr setzen.

Lassen wir das. Sicher ist es nicht in Ordnung, dass der weibliche Körper in der Werbung missbraucht wird um Männerhirne zum Produktkauf zu bewegen. Spurlos sollten wir diese aufbrausende Welle dennoch nicht an uns vorbeigehen lassen. Frauen sind erst dann emanzipiert, wenn sie einen Einberufungsbescheid von der Bundeswehr bekommen, die sie bei gleicher Qualifikation jetzt schon Männern vorzieht.

Ich könnt jetzt mich noch ein wenig über das hirnfreie Nachmittagsprogramm diverser Privatsender aufregen, aber dann wird das hier ZU lang, stattdessen nut einen Glückwunsch an den 1. FSV Mainz 05 zum Sieg über Hoffenheim und Köln sowie zu den Fortschritten im Stadionbau!

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Nr. 49

1 Kommentar 17.3.10 18:13, kommentieren