Dezember 2323 - Urlaub!

Geschafft! Er hatte es tatsächlich geschafft. Man hatte ihm drei Wochen Urlaub genehmigt. Am 23. Dezember würde er daheim vor der Tür stehen und seine Familie überraschen können. Zu seinem Glück zählte der Urlaub erst ab Ankunft und ging bis zur Abreise. In zwei Tagen würde er daheim sein, gerade packte er seine Sachen, während die Frame mit einem Transporter der GTT Elysium-Klasse andockte, der ihn mitnehmen sollte. Als er alles hatte ging er noch einmal in der Brücke vorbei. „Und macht ohne mir keinen Unsinn, verstanden!“, „Keine Sorge Oberst, ich wir haben alles im Griff!“, „Guter Spruch für einen Grabstein, Leute, aber egal! Und putzt die Angeber vom Maschinenraum weg, während ich nicht da bin!“, „Zu Befehl, Oberst!“

23. Dezember 2323 Luyten 726-BA

Hinter Oberst Raynor lagen zwei Trage Reise. Ab nun hatte er drei Wochen Urlaub. In Friedenszeiten hätte er bis zu drei Monaten eventuell sogar länger bekommen können, aber Krieg war nun mal Krieg. Nach seiner Ankunft auf dem Planeten suchte er gleich die schnellstmögliche Verbindung zu seiner Frau. Er wurde nach einigen Ärgernissen an einem Automaten fündig und wartete mit einer Karte in der Hand auf den Zug.

24. Dezember 2323

Früh morgens hielt der Zug im Bahnhof. Raynor stieg, nachdem er sich versichert hatte, ob er auch alles habe, aus. Nach einer halben Stunde zu Fuß, in der er die kleine Stadt mit ihrer guten Luft genoss stand er vor dem Haus, das sie bewohnten. Einige Kinder spielten hörbar hinten im Garten, etwas was doch ungewöhnlich geworden war. Als er vor der Haustür stand stellte er fest, dass er seinen Haustürschlüssel auf seinem Schreibtisch an Bord der GTC Frame hatte liegen gelassen, weshalb er klingeln musste. Als seine Frau ihm öffnete war sein erstes Geschenk schon gut angekommen; seine Anwesenheit. Sie umarmte ihn und zig ihn hinein. Das anpflanzen von Bäumen die auch auf der Erde wuchsen ermöglichte es Raynors Frau ihm einen komplett geschmückten Weihnachtsbaum zu zeigen. O’Neil legte ein großes und ein etwas kleineres Paket unter den Baum, eines für seine Frau und eines für seinen Sohn. Dann ging er hinaus um die Kinder im Garten zu begrüßen. Weit kam er nicht, bis ihn ein kleiner Junge auf ihn los lief und dabei: „Papa, Papa!“ schrie.

7.8.08 16:50

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